Glossar

Dortmunder Kreis-Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V.

Der Dortmunder Kreis, kurz DOK (Dortmunder Kreis-Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V.) wurde 1995 gegründet um Rassezuchtvereine bezüglich Diagnostik und Vorbeugung von erblichen Augenerkrankungen zu beraten. Fort- und Weiterbildung von Tierärzten auf dem Gebiet der Tieraugenheilkunde sowie Forschung bezüglich erblicher Erkrankungen sind weitere Schwerpunkte der Tätigkeit.

Alle Mitglieder des DOK mussten und müssen ohne Ausnahme ein Zulassungsverfahren (bestimmte Voraussetzungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung, Nachweis über die erforderliche apparative und technische Austattung) und eine spezielle theoretische und praktische Prüfung vor einem nationalen und internationalen Prüfungsausschuss erfolgreich absolviert haben. Mehrmals jährlich finden regionale und überregionale Arbeitstreffen der DOK-Mitglieder mit interner Fortbildung, Diskussion aktueller Themen aus dem Bereich der erblichen Augenheilkunde, sowie Vorträgen (inter-) nationaler Referenten statt.

Der DOK ist als deutsche Gruppe (German Panel) in das europäische Untersuchungsprogramm (Eye Scheme) eingebunden und vom europäischen Spezialistenverband der Tierärzte (European College of Veterinary Ophthalmologists, ECVO) anerkannt.

Die DOK-Mitglieder verwenden bei den Vorsorgeuntersuchungen auf erbliche Augenerkrankungen ausschliesslich die ECVO/DOK/VDH Untersuchungformulare, um die Befunde zu dokumentieren. Der DOK hat eine eigene, zentrale Auswertungsstelle, in der die gesamten Untersuchungsbefunde der Mitglieder statistisch erfasst und ausgewertet werden.

In Zusammenarbeit mit Erbforschern (Genetikern) und dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), sowie den angeschlossenen Rassehundezuchtvereinen werden Programme und Vorschläge zur Verbesserung der Hundezucht erarbeitet und durchgeführt.

Siehe auch www.dok-vet.de

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