Glossar

Gastroenterologie (Magen- und Darmerkrankungen)

Bei Magen-Darm-Erkrankungen (Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung) ist neben dem  gründlichen Abtasten des Bauches eine komplette klinische Untersuchung erforderlich, um die Ursache herauszufinden. Oft ist eine Kotuntersuchung auf Parasiten (bei Durchfall) hilfreich, um zu erfahren, ob Ihr Tier unter bestimmten Magen-Darm-Parasiten leidet.  Sollte der Verdacht bestehen, dass  eine Verschiebung in Menge und Zusammensetzung der natürlichen Darmbakterien oder gar eine bakterielle Infektion vorliegt, ist es auch möglich, diese im Speziallabor untersuchen zu lassen, zusammen mit Untersuchungen, gegenüber welchen Antibiotika die krankmachenden Erreger empfindlich sind (Antibiogramm).

Je nach Dauer und Schweregrad der Erkrankung, insbesondere wenn der Patient nicht mehr fressen will oder häufig erbricht, kann eine Blutuntersuchung erforderlich sein, um eine korrekte Diagnose zu stellen, z.B., ob ursächlich eine Nieren­erkrankung oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vorliegt.

Mittels Röntgen und Ultraschall können wir die Bauchhöhlenorgane unserer Patienten bildlich darstellen und so organische Veränderungen direkt erkennen und behandeln! 
Auch diese Untersuchungen können wir sofort in unserer Praxis durchführen. Sollte weiterführende Diagnostik notwendig sein (Endoskopie, CT, MRT) haben wir auch hier die Möglichkeit, an spezialisierte Kliniken zu überweisen.

Die Abbildung zeigt das Röntgenbild einer Katze, bei der eine Kontrastpassage durchgeführt wird. Der Katze wurde eine röntgenundurchlässige Flüssigkeit (weiss im Röntgenbild) eingegeben um den Darm darzustellen.

Patienten, die vorübergehend nicht fressen können oder sollen oder in deren Blut sich Giftstoffe (z.B. Stoffwechselgifte, auf die zu stark erhöhte Nierenwerte hinweisen) angesammelt haben, oder die mit Durchfall und Erbrechen zu viel Flüssigkeit und Salze verloren haben, können wir sofort infundieren, um schnellstmöglichst die Beschwerden zu lindern.

 

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