Glossar

Grundlagen der ganzheitlichen Tiermedizin

Diese Heilverfahren basieren auf dem Grundsatz, dass ein Lebewesen nur gesund sein kann, wenn sich seine ihm eigene Energie ungehindert im Körper ausbreiten kann. Behinderungen des Energieflusses erfahren wir z.B. als Schmerz (deutlich bei Muskelverhärtungen, Blockaden in der Wirbelsäule), aber auch als Störungen der Inneren Organe. An Stellen wiederum, an denen gerade Energie „fehlt“, sind wir angreifbar durch Klimafaktoren wie Wind, Kälte oder Hitze, aber auch durch Stress, Ärger oder Furcht .


Wir sprechen auch von „regulationsmedizinischen“ Verfahren, da mit deren Hilfe der Energiefluss im Körper beeinflusst werden kann. Regulation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schwächen ausgeglichen und Energiestauungen bzw. „Entladungen“ von überschießender Energie umgelenkt werden an die „Schwachstellen“.

In der fernöstlichen Philosophie wird dies sehr bildhaft mit dem Gleichgewicht von Yin und Yang dargestellt. Einerseits brauchen wir zum Leben die extremen Gegensätze, damit es Kontrast, aber auch Bewegung gibt, denn es erfolgt ein stetiger Ausgleich zwischen den Gegensätzen: Dunkel wird immer ein bisschen heller, bis es strahlend hell ist, aber darin ist schon der Funke zum nächsten Dunkeln enthalten und es schließt sich der Übergang von hell nach dunkel an.

Nicht nur im Hinblick auf die Behandlung, sondern auch auf die Diagnostik erweitern  die Methoden der Ganzheitlichen Veterinärmedizin das Spektrum der schulmedizinischen Möglichkeiten.

Neben der üblichen gründlichen klinischen Diagnostik können wir uns im Rahmen der ganzheitlichen Tiermedizin zusätzlicher, subtiler Diagnostikverfahren bedienen, die uns über Störungen im Energiefluss des Patienten Auskunft geben,
a)    bevor sie sich als Krankheit manifestiert haben, aber auch
b)    wenn akute oder chronische Krankheiten bereits vorliegen, erlauben sie Rückschlüsse auf ursprünglich zugrunde liegende  Störungen im Energiefluss.

So kann es z.B. sein, dass ein anderes Organ behandelt werden muss, als das vordergründig erkrankte, um eine evtl. zugrundeliegende Schwächung, die zur Krankheit geführt hat, zu beseitigen.

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